Ich bin erwachsen. Zumindest steht das in meinem Ausweis. Und auch mein Alltag sagt mir: die Zeiten, wo ich tagelang am Stück World of Warcraft spielen konnte, ohne groß Gedanken an die Außenwelt zu verschwenden, sind vorbei. Arbeit, Familie, Haushalt – Prioritäten verschieben sich nun mal im Laufe der Zeit, ganz automatisch. Blöd nur, wenn das Spieler-Ich mit der Entwicklung des Alltags-Ich nicht Schritt halten kann. Oder anders ausgedrückt: wenn man als Erwachsener erwartet, dass man mit den gleichen Spielen auf die gleiche Art Spaß haben kann, wie als Jugendlicher.Artikel lesen

Es ist schon eine Krux mit guten und erfolgreichen Spielen. Wir haben etliche Stunden Spaß und versinken in Welten, aus denen wir im Idealfall nie wieder auftauchen möchten. Wir freunden uns mit Charakteren an, die uns durch diese Welten begleiten. Und wir genießen Geschichten, die am liebsten immer weiter erzählt werden sollen. Und doch ist eines sicher: irgendwann ist auch das schönste Spiel zu Ende.Artikel lesen