Wenn Spielern unpolitisch nicht reicht

USA-Flaggen, Militär, der Präsident und ein gescheiterter Staat. Viel politischer geht es doch nicht mehr – oder? Wer hinter die Kulisse von The Division 2 blickt erkennt, dass das Spiel das Label „unpolitisch“ durchaus zurecht tragen darf. Die Kritik daran, hat etwas Dogmatisches.

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Sekiro: „Du kommst hier nicht rein“

Wie schwer darf ein Spiel sein? Diese Frage wird in der Gamer-Community nicht zum ersten mal diskutiert. Aber durch den Release vom bockschweren Sekiro: Shadows Die Twice hat die Debatte neuen Wind bekommen. Dabei spielen bei der Diskussion nicht nur Designentscheidungen der Entwickler eine Rolle, sondern auch der eigene, höchst subjektive Blick auf das gesellschaftliche Zusammenleben.

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Nur noch schnell die Vorgänger spielen

Es ist schon eine Krux mit guten und erfolgreichen Spielen. Wir haben etliche Stunden Spaß und versinken in Welten, aus denen wir im Idealfall nie wieder auftauchen möchten. Wir freunden uns mit Charakteren an, die uns durch diese Welten begleiten. Und wir genießen Geschichten, die am liebsten immer weiter erzählt werden sollen. Und doch ist eines sicher: irgendwann ist auch das schönste Spiel zu Ende.

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E-Sport ist kein Sport. Na und?

Ausradieren klingt nicht schön. Sogar ziemlich martialisch. Insofern war es keine Überraschung, dass die Gaming-Community mal wieder explodiert ist. Das geschieht ja inzwischen mit einer solchen Regelmäßigkeit, so dass ich mir die Frage stelle, ob es sich dabei wirklich um anlassbezogene Meinungsbildung handelt oder nicht eher um eine ritualisierte Empörung. Immerhin hat ja jemand aus der Politik – Buh! – etwas Kritisches zum Gaming – Yeah! – gesagt, und das geht mal gar nicht!

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